Tipp-Kick Spielgemeinschaft Volkmarode

Fast jeder kennt Tipp-Kick aus dem Spielwarengeschäft, viele haben es selber schon auf dem Fußboden oder Küchentisch gespielt. Die wenigsten aber wissen, dass es auch eine Tipp-Kick Spielgemeinschaft in Volkmarode gibt und dass dort auch professionell und auf sehr hohem Niveau gespielt wird.

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Jeden Dienstag in der Woche treffen sich ca. 14 von 25 Mitgliedern der Tipp-Kick Spielgemeinschaft Volkmarode ab 19:30 Uhr im Heinrich Grupe-Vereinsheim vom SC Rot-Weiß Volkmarode, um den zwölfeckigen zweifarbigen Ball ins gegnerische Tor zu kicken. Die Spielgemeinschaft gibt es schon seit 1980 und so konnte die Spielgemeinschaft im Jahr 2010 auf ihren 30.Geburtstag zurückblicken. Geselligkeit in der Gemeinschaft ist bei den Kickern ebenso wichtig, wie die Kombination aus Konzentration, Schnelligkeit, Spieltaktik und Reaktionsvermögen, um erfolgreich auf hohem Niveau Spiele auszutragen. Man begann damals 1980 im Wohnzimmer von Harald Gerke mit dem Spielbetrieb, wechselte dann in verschiedene Volkmaroder Gaststätten und fühlt sich nun im Vereinsheim vom „SC Rot-Weiß Volkmarode“ zu Haus. Damals ahnte noch niemand, dass diese Spielgemeinschaft auch 30 Jahre später noch Bestand haben und fortgeführt werden wird. Den Vorsitz der Spielgemeinschaft hat Wilfried Bludau, der auch die TOP-TEN-Spielerliste anführt, Harald Gerke ist sein Stellvertreter.

Tipp-Kick ist ein Spiel für zwei Personen, das eine Fußball-Simulation darstellt. Das Spielfeld besteht dabei aus einer Spielplatte, zwei Toren, zwei Torhüttern und zwei beliebig positionierbaren Feldspielern. In den Vereinen und im gesamten Spielbetrieb wird auf einer mit Filz bespannten Platte im Maßstab von 1:100 zum Fußballfeld gespielt. Durch das Antippen des Knopfes auf der Spielfigur bewegt sich der Fuß und kickt den Ball. Dieser Ball ist 12eckig und besteht aus gleichgroßen unterschiedlichen Farbhälften. Der Kniff beim Schießen des Balles ist dabei die Stärke des Antippens der Spielfigur in Verbindung mit dem Abstand und der Winkelstellung des Fußes zum Ball. Ebenfalls maßgebend ist die Beschaffenheit des Fußes. Dieser Schussfuß kann mit einer Feile entsprechend den Vorlieben des menschlichen Spielers bearbeitet werden. So ist es zum Beispiel möglich, durch eine bestimmte Feiltechnik den Fuß so zu gestalten, dass er in der Lage ist, den Ball bei geschickter Handhabung der Spielfigur in Drehung zu versetzen, so dass dem Torwart die Abwehr des Balles erheblich erschwert wird. Der Torwart ist etwas komplizierter aufgebaut. Er ist über eine längere Stange mit einem Bedienungskästchen verbunden, das hinter dem Tor steht. Mit Hilfe von zwei Druckknöpfen kann man ihn in die rechte oder linke Ecke tauchen lassen. Bei ausreichender Geschicklichkeit des Bedieners können so auch die gefährlichsten Gewaltschüsse und Aufsetzer pariert werden. Aus den ursprünglichen Blechfiguren sind heute präzise Hightech-Kicker geworden.