Chronik über die Dampfziegelei Moorhütte

Mit der Gründung der Ziegelei Moorhütte im Jahre 1799 entstand das erste industrielle Unternehmen von Volkmarode, während sich die Bewohner bis dahin von Ackerbau und Viehzucht ernährten. Ein Glücksfall für Volkmarode, es boten sich neue Arbeitsplätze an und das zusätzliche Steueraufkommen wirkte sich positiv für die Gemeinde aus.

Auf Initiative des Heimatvereines Volkmarode  und des damaligen Vorsitzenden Fritz Nadolny und Ortsheimatpflegers  Fritz Koch  ist im März 1989 erstmals eine  Chronik über „Die Dampf-Ziegelei Moorhütte in Volkmarode“ erschienen. Die  Geschichte der  Ziegelei Moorhütte-untrennbar verbunden mit der Gemeinde Volkmarode wird in der Chronik in Wort und Bild  vom Aufbau bis zum Abbruch der Fertigungsanlagen für Tonziegel im Jahre 1978  beschrieben. Zickzackofen, Ruthen und Dampf-Lokomobil – an die rund  212jährige Geschichte der Moorhütte erinnert heute nur noch der Straßenname „Auf der Moorhütte“ (Weg zur ehemaligen Betriebsstätte) und die Teichanlage wo einst der helle bis dunkelbraune Ton abgebaut wurden.

Inzwischen ist auf diesem nordwestlich des Ortskerns Volkmarode gelegenen Gelände eine stattliche Wohnsiedlung mit ansprechenden privaten Wohnhäusern entstanden; sie umfasst den derzeitigen Bereich „Bärenkamp - Am Papenholz - Am Hirtenberg - Auf der Moorhütte“. Die ehemaligen Tongruben - östlich dieser  Wohnsiedlung gelegen - hat die Stadt Braunschweig erworben, dort ist ein Naherholungsgebiet entstanden.